Rückblick Landesparteitag

Veröffentlicht am 19.11.2020 in Allgemein

Beim ersten hybriden Parteitag in Baden Württemberg hat die Südwest-SPD ihren
Landesvorsitzenden Andreas Stoch mit einem Wahlergebnis von 94,75 % bestätigt und ihn
zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2021 ernannt. „Ich danke meinen Genossinnen
und Genossen für dieses Vertrauen und freue mich sehr über dieses gute Ergebnis, denn es
zeigt, wie geeint die SPD in Baden-Württemberg in diesen Wahlkampf geht. Ich bin bereit
anzupacken und zu zeigen, warum die SPD dringend in der baden-württembergischen
Landesregierung gebraucht wird“, so Stoch am Samstagabend. Stoch fand in seiner Rede in
der Parteitagslocation in Stuttgart klare Worte zur Bilanz der Landesregierung im Bereich
Bildung und Klimaschutz. „Ein Land wie Baden-Württemberg darf sich nicht auf seinem
Status als Musterland ausruhen“, erklärte er. Auch Kanzlerkandidat Olaf Scholz und SPD-
Chefin Saskia Esken, die beide vor Ort in Stuttgart waren, wiesen in ihren Reden darauf hin,
dass es einen spürbaren positiven Unterschied macht, wenn die SPD regiert. Kurzarbeit
beispielsweise sei ein Instrument des deutschen Sozialstaats, das jetzt in der ganzen Welt
kopiert wird. „Darauf können wir als Sozialdemokraten und als Gewerkschafter stolz sein,“
erklärte Scholz. Und im Blick auf die anstehenden Landtagswahlen machte er sein Vertrauen
in die baden-württembergischen Sozialdemokraten deutlich: „Ihr werdet gebraucht! Ohne die
klare, ausdrücklich fortschrittliche Orientierung auf ein leistungsstarkes, aber soziales Baden-
Württemberg wird es nicht gehen – und das gibt es nur mit der SPD, und nur mit Andreas
Stoch.“


Über 1000 Zuschauer verfolgten zusätzlich zu den 320 Delegierten den Parteitag über einen
Live Stream, und brachten den Hashtag #daswichtigejetzt auf Platz 3 der deutschlandweiten
Twitter Trends. Die Delegierten wurden per Webkonferenz zugeschaltet und konnten so
nahezu in Echtzeit diskutieren und debattieren. Die Akklamation von Andreas Stoch als
Spitzenkandidat fand dabei durch Hochhalten von Schildern statt, die die Delegierten
während der Konferenz in die Kamera hielten. Die Landesvorstandswahlen und die Wahlen
zur Schieds- und Kontrollkommission hingegen fanden an 20 Urnenstandorten im ganzen
Land statt: „Da es kein wirklich sicheres elektronisches Wahlsystem gibt, wurden die Wahlen
in einer Pause analog durchgeführt. So konnten wir sicher sein, dass wir den Abstand wahren
und trotzdem ermöglichen, dass unsere Delegierten nicht wochenlang auf die Ergebnisse einer
Briefwahl warten mussten“, erklärte Generalsekretär Sascha Binder. Auch die Delegierten aus
dem Kreisverband Ludwigsburg, darunter unser Landtagskandidat Daniel Haas und Ute
Rößner, waren zahlreich vor Ort und gaben ihre Stimmen ab.

 

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