Politik
25.04.2026 in Politik
Im Rahmen einer Vorstandssitzung hat sich die SPD Freiberg intensiv mit den aktuellen rentenpolitischen Entwicklungen auseinandergesetzt. Anlass war die jüngste Aussage von Bundeskanzler Merz, wonach die gesetzliche Rente künftig lediglich eine Basisabsicherung darstellen könne.
Die anwesenden Mitglieder der SPD reagierten mit deutlicher Kritik. Eine solche Einschätzung verunsichere viele Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet und in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Für sie sei die Erwartung berechtigt, im Alter von einer auskömmlichen Rente leben zu können.
In der Diskussion wurde deutlich, dass aus Sicht der Freiberger SPD eine grundlegende Reform des Rentensystems notwendig ist – jedoch mit dem klaren Ziel, soziale Gerechtigkeit zu stärken und das Vertrauen in die gesetzliche Rente zu sichern. Dabei wurde auch der Blick auf europäische Nachbarländer gerichtet, in denen häufig breitere Finanzierungssysteme bestehen.
Ein zentraler Punkt der Debatte war die Forderung nach mehr Solidarität im System. So sprechen sich die Mitglieder der Freiberger SPD dafür aus, künftig möglichst alle Erwerbstätigen – einschließlich Selbstständiger, Beamtinnen und Beamten sowie Politikerinnen und Politiker – in die gesetzliche Rente einzubeziehen. Langfristig müsse das Ziel sein, unterschiedliche Alterssicherungssysteme zusammenzuführen.
Mit Blick auf den bevorstehenden Tag der Arbeit am 1. Mai betont die SPD Freiberg die besondere Bedeutung dieses Datums. Dieser Tag steht traditionell für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie für soziale Sicherheit im Alter. In diesem Zusammenhang ruft die Freiberger SPD zur Teilnahme an der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes ab 11 Uhr auf dem Rathausplatz in Ludwigsburg auf. Anschließend ist bis 15 Uhr dort das 1. Maifest mit Bewirtung, Infoständen und Kinderprogramm.
20.04.2026 in Politik
Bei der Mitgliederversammlung des SPD-Kreisverbandes war die SPD Freiberg mit dem Vorsitzenden Daniel Haas sowie Kreisrat Ralf Maier-Geißer gut vertreten. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die schonungslose Analyse des Landtagswahlergebnisses sowie die inhaltliche und strategische Neuausrichtung der Landes SPD.
Die anwesenden Mitglieder diskutierten intensiv über die Ursachen des sehr schwachen Abschneidens bei der Landtagswahl. Der Tenor war deutlich: Die SPD muss wieder klarer erkennbar machen, wofür sie inhaltlich steht, und sich stärker an den Interessen der Bevölkerung orientieren. Insbesondere die Themen soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt müssen wieder stärker in den Fokus rücken.
Auch strukturelle Defizite innerhalb der Partei wurden offen angesprochen. Neben internen Konflikten wurde vor allem ein Mangel an klarer Kommunikation und öffentlicher Präsenz kritisiert. Einigkeit bestand darüber, dass die SPD wieder näher an die Menschen heranrücken und ihre Anliegen konsequenter aufgreifen müsse. Zugleich wurde die Notwendigkeit betont, politische Inhalte einfach und verständlich zu vermitteln. Statt allgemeiner Aussagen brauche es konkrete, nachvollziehbare Konzepte und klare Positionierungen. Nur so könne verlorenes Vertrauen zurückgewonnen werden.
Die Versammlung machte insgesamt deutlich, dass sich die SPD in einem intensiven Erneuerungsprozess befindet. Ziel ist es, sich inhaltlich zu schärfen, organisatorisch zu stärken und wieder eine klare Rolle in der politischen Landschaft einzunehmen.
Für die Vertreter aus Freiberg wurde deutlich: Die Diskussionen im Landkreis spiegeln auch die Rückmeldungen vor Ort wider. Der direkte Austausch mit den Freibergerinnen und Freibergern – etwa durch Formate wie den „Roten Schuh“ – ist ein zentraler Baustein, um Politik greifbar zu machen und Vertrauen zurückzugewinnen.
16.11.2025 in Politik
Wie gelingt gutes Miteinander im Landkreis, was braucht die frühkindliche Bildung wirklich und wie schaffen wir einen Alltag, der trotz steigender Preise bezahlbar bleibt? In den vergangenen Wochen haben Begegnungen, gemeinsame Abstimmungen und viele Gespräche wichtige Entwicklungen angestoßen. Vom überparteilichen Kreis-KiTa-Positionspapier über starke Signale für Vielfalt bis hin zu neuen Ideen für mehr Entlastung im Alltag: Die Themen bewegen den Landkreis spürbar. Wer genauer hinschauen möchte, findet hier die Hintergründe:
10.03.2025 in Politik
Zur Vorbereitung vor Kooaltionsgesprächen haben die Spitzen von CDU/CSU und SPD ein Sondierungspapier ausgearbeitet, um zu prüfen, ob die vorhandenen Werte und Ziele dafür tragfähig sind. Dieses Sonderungspapier kann hier abgerufen werden.
16.01.2025 in Politik
Sind die vorgetragenen Ideen geeignet, die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland und der hier lebenden Menschen zu sichern? Können sie dafür sorgen, dass unsere Infrastruktur erhalten und gesichert wird, unsere Gesellschaft sicher ist und sich weiterentwickeln kann? Gefährden sie oder fördern sie den Erhalt und den Ausbau guter Schulen, eines stabilen öffentlichen Transportsystems, eines hochwertigen Gesundheitswesens? Leisten sie einen messbaren Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels? Verteilen sie die dafür notwendigen Lasten (Kosten) gerecht? Tragen sie dazu bei, dass sich alle Menschen in Deutschland sicher fühlen können? Und helfen sie dabei, Deutschland für qualifizierte Migration offen zu halten, ohne die Kontrolle über die Zuwanderung zu uns aufzugeben?
Prüfen wir all diese Aspekte mit der Bereitschaft, uns von neuen Argumenten überzeugen zu lassen und unsere Meinung zu ändern – ohne diese Bereitschaft ist Wahlkampf sinnlos.
Aber es gibt auch Ausschlusskriterien: Wer nur andere beschimpft, ist nicht wählbar. Wer nur Sündenböcke sucht, ist nicht wählbar. Wer Positionen nicht belegen kann und Fakten leugnet, ist nicht wählbar!
17.06.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Mitgliederöffentliche Vorstandssitzung
27.06.2026, 08:00 Uhr - 11:00 Uhr Wo drückt der Schuh in Freiberg a.N.
25.07.2026, 10:30 Uhr - 12:00 Uhr "Roter" Stammtisch
Gerne tauschen wir uns zu kommunalpolitischen Themen sowie zur großen Landes- und Bundespolitik aus. …