Kommunalpolitik
23.04.2026 in Kommunalpolitik
Ein aktueller Zeitungsartikel zur Situation in Marbach macht deutlich, was viele Familien längst spüren: Kinderbetreuung ist in vielen Kommunen nicht mehr verlässlich. Steigende Gebühren, eingeschränkte Betreuungszeiten und fehlendes Personal sind keine Einzelfälle – sie sind Ausdruck eines strukturellen Problems. Was dort sichtbar wird, ist Realität in vielen Städten und Gemeinden – auch bei uns im Landkreis.
Die Folgen sind gravierend: Wenn Betreuung nicht funktioniert, gerät der Alltag von Familien ins Wanken. Beruf und Familie lassen sich immer schwerer vereinbaren – besonders für Mütter, die häufig den Großteil der Betreuung übernehmen. Die Konsequenz: Arbeitszeit wird reduziert, Karrieren werden unterbrochen oder ganz aufgegeben. Und das in einer Zeit, in der überall Fachkräfte fehlen.
25.03.2026 in Kommunalpolitik
Die SPD Freiberg am Neckar begrüßt ausdrücklich die Entwicklung des geplanten Baugebiets Heutingsheim Süd als wichtigen Beitrag zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum in unserer Stadt. Angesichts des sehr angespannten Wohnungsmarktes ist es zwingend notwendig, verantwortungsvoll und vorausschauend neuen Wohnraum zu schaffen. Für die SPD Freiberg am Neckar ist dabei entscheidend, dass die Entwicklung dieses Baugebiets klaren städtebaulichen, ökologischen und sozialen Leitlinien folgt. Aus unserer Sicht kommt dabei dem Geschosswohnungsbau die zentrale Rolle zu.
Mehrfamilienhäuser ermöglichen eine deutlich effizientere Nutzung des endlich zur Verfügung stehenden Grund und Bodens. Mit Mehrfamilienhäusern kann auf derselben Grundstücksgröße mehr Wohnraum geschaffen werden, wodurch der Flächenverbrauch reduziert und einer weiteren Zersiedelung entgegengewirkt wird. Dies ist insbesondere mit Blick auf den Schutz von Freiflächen, landwirtschaftlichen Nutzflächen und natürlichen Lebensräumen auch in unserer Stadt von großer Bedeutung. Auch die bestehende Infrastruktur von Freiberg am Neckar kann durch eine höhere bauliche Nutzung besser ausgelastet werden. Schulen, öffentlicher Nahverkehr, Straßen sowie öffentliche Ver- und Entsorgungsnetze profitieren von einer effizienteren Nutzung von Bauland. Dies führt langfristig zu wirtschaftlicheren Lösungen für die Stadt Freiberg am Neckar und entlastet damit den städtischen Haushalt.
12.11.2025 in Kommunalpolitik
Der SPD-Antrag 03/2023 zur Nutzung der Freiberger Schlosskelter vom Spätsommer bis zum Frühling war am vergangenen Dienstag wieder einmal Gegenstand der öffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses. Dabei ging es um die Nutzung der Kelter für Kulturveranstaltungen während der kalten Monate, wie von der SPD-Gemeinderatsfraktion bereits am 9. März 2023 (i.W.: Zweitausenddreiundzwanzig) beantragt. Leider kennen wir bis heute weder belastbare Zahlen zum tatsächlichen Stromverbrauch noch ein kreatives Heizkonzept, mit dem man sicher die Energiekosten für die träge und mit Strom betriebene Fußbodenheizung im Winter deutlich reduzieren könnte.
Zumindest jetzt soll, wenn der Verwaltungsschuss am Dienstag zustimmt hat, die Schlosskelter in den Wintermonaten zumindest dem Freiberger Kulturverein und für die Ausstellung Unicati zur Nutzung freigegeben werden. Für deren Nutzung in der Heizperiode soll eine zusätzliche Heizkostenpauschale von 200 € pro Veranstaltungstag bezahlt werden. Auch wenn wir diese Pauschale in Summe für zu hoch halten und uns eher eine Spitzabrechnung des Stromverbrauchs vorgestellt hatten, ist der jetzt gewählte Weg ein erster Ansatz, die Kelter auch in den Wintermonaten wieder zu nutzen und Kulturangebote in Freiberg zu ermöglichen.
Warum aber die Nutzung im Winter dem Freiberger Kulturverein und der Ausstellung Unicati vorbehalten bleiben soll, erschließt sich nicht. Warum sollen nicht auch im Winter wieder alle bisherigen/früheren Nutzungen insbesondere private Veranstaltungen möglich sein? Eine klare und transparente Regelung (zusätzliche Heizkostenpauschale von 200 €) hat die Stadtverwaltung ja schon gefunden. Es macht zudem sicher energetisch durchaus Sinn, wenn an einem (verlängerten) Wochenende mehrere Veranstaltungen nacheinander in der Kelter stattfinden. Die Nutzer und deren Gäste würden es der Stadt sicher danken; gibt es doch eine solche Lokalität kaum noch in unserem Gäu. Und diese Nutzungen würden auch zusätzliche Einnahmen für die Stadt Freiberg bedeuten.
29.01.2025 in Kommunalpolitik
Rede der Freiberger SPD Fraktion zur Haushaltsverabschiedung am 28. Januar 2025
Aktuelle Themen, die wir in Freiberg nicht beeinflussen können, prägen dennoch unsere (wirtschaftliche) Situation und wir müssen, ob wir wollen oder nicht, diese bei unserem kommunalen Handel mit betrachten.
Aus den vielen Themen herausgegriffen seien „die Folgen des Ukrainekrieges“, die „Spaltung der Gesellschaft“, die „Energiekostenexplosion“ der „Klimawandel“ (2024 war das heißeste Jahr seit Wetteraufzeichnung), die „weltweiten Krisen“ mit unfassbarem Leid und daraus resultierenden „Fluchtbewegungen“, das rasant ansteigende „Artensterben“, die Wahl von Donald Trump und die neue US Administration, „Desinformationskampagnen“ unterschiedlichster nationaler, internationaler Akteure, die „Situation in der Wirtschaft“ (insbesondere der Musterbranche Automobil) und die vorgezogene Bundestagswahl und die daraus resultierende Regierungsbildung. Wir müssen uns in 2025 also auf viele neue Situationen einstellen.
Auch der Haushaltsplan 2025 für Freiberg am Neckar muss beschlossen werden. Auch dieser Haushalt ist wieder geprägt von dem vom gesamten Gemeinderat unter Kompromissen geschnürten Sparpaket. Wir tragen die Vereinbarungen aus der Haushaltsstrukturkommission weiter mit.
24.04.2024 in Kommunalpolitik
Oft können die Einwohnerinnen und Einwohner mit der Kreisverwaltung und dem politischen Gremium Kreistag wenig anfangen. Dabei zählt der größere Teil der Aufgaben des Landkreises zur sogenannten Kommunalen Selbstverwaltung. Diese nimmt der Landkreis „anstelle der Kommunen“ wahr, weil es insbesondere wirtschaftlich wenig Sinn machen würde, diese Aufgaben von jeder einzelnen Stadt oder Gemeinde selbst wahrzunehmen. Dazu zählen bspw. die Berufs- und Sonderpädagogischen Schulen, der ÖPNV und das überörtliche Straßennetz, die Kliniken, die Abfallentsorgung und das örtliche Bau(planungs)recht. Da diese Themen sehr eng mit den Kreiskommunen verbunden sind ist es wichtig, fachliche Expertise sowohl des breiten Themenfeldes als auch der Heimatstadt zu besitzen. Mit Kreisrat Ralf Maier-Geißer hat die SPD einen ausgewiesen Fachmann, der sich seit über 40 Jahren in verschiedenen Stadtverwaltungen aktiv einbringt, in Freiberg zu Hause ist und die verschiedenen Perspektiven der Gremienarbeit hervorragend kennt. Daher wurde Ralf Maier-Geißer einstimmig zum Spitzenkandidat der SPD im Wahlkreis 12 (Freiberg-Pleidelsheim-Ingersheim) zur Kreistagswahl am 9. Juni 2024 gewählt. „Ich freue mich über hohe Wertschätzung meiner bisherigen Arbeit, auch als Kreisrat, und würde mich über die erneute Wahl in den Kreistag durch die Wählerinnen und Wähler sehr freuen“, so Ralf Maier-Geißer nach seiner Nominierung auf den Listenplatz 1. Auch die gebürtige Freibergerin Gaby Böttle (Listenplatz 4) und Klaus-Peter Bakalorz (Listenplatz 7) bringen zusammen über 20 Jahre politische Erfahrung und Wissen als Stadträte im Freiberger Gemeinderat mit. Diese würden sie auch im Ludwigsburger Kreistag zum Wohle von Freiberg und seiner Bevölkerung einbringen.
17.06.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Mitgliederöffentliche Vorstandssitzung
27.06.2026, 08:00 Uhr - 11:00 Uhr Wo drückt der Schuh in Freiberg a.N.
25.07.2026, 10:30 Uhr - 12:00 Uhr "Roter" Stammtisch
Gerne tauschen wir uns zu kommunalpolitischen Themen sowie zur großen Landes- und Bundespolitik aus. …